Mir graute vor Etosha. Den ganzen Tag mit Klimaanlage im Auto sitzen, nicht aussteigen dürfen, auf den holprigen Straßen von Wasserloch zu Wasserloch fahren, und warten, und warten und warten….Es gibt sicherlich gesünderen und umweltbewussteren Urlaub!

Aber wenn dann urplötzlich eine Herde Elefanten auftaucht oder ein Nashorn oder gar ein Rudel Löwen – dann ist das doch irgendwie geil.

Fakt ist, es gibt kaum einen besseren Ort in Namibia um Tiere zu beobachten. Die Anzahl und Vielfalt ist gewaltig. Und trotzdem sollte man Etosha nicht nur auf seine Tiere reduzieren, die Landschaft ist ebenso faszinierend.

Tipp: Eine geführte Tour lohnt sich immer. Man hat keinen Fahrstress, sitzt höher, die Führer wissen genau, wo gerade Tiere zu sehen sind und man bekommt noch so einige weitere Informationen.

Tipp: Man hört immer wieder, dass vormittags und nachmittags die beste Zeit ist, um Tiere zu sehen. Dieses stimmt zu 1000%. Auch die Fotos sind mittags voller Dunst, da hilft hinterher auch kein photoshoppen mehr.

Tipp: Das Dolomite Camp ist zwar etwas abseits und teuer, aber die Wasserlöscher dort sind phantastisch, die Gegend ist wesentlich vegetationsreicher und es gibt keinen Massentourismus.